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Institut für Geographie und Geologie

Geographische Handelsforschung

Thematische Schwerpunkte:

  • Entwicklung und Perspektiven des Einzelhandels in ländlichen Räumen der EU
  • Internationalisierung des Einzelhandels
  • Einzelhandel in Verdichtungsräumen: Standortstrategien und Betriebsformen
  • Einzelhandelsmonitoring
  • Konsumentenverhalten und dessen Modellierung

 Perspektiven und Kooperationen

Aspekte der Zentralitäts- und Aktionsraumforschung sowie der regionalen und unternehmerischen Standortpolitik, des Betriebsformenwandels und des Konsumentenverhaltens sind Gegenstand des Schwerpunktmoduls "Geographische Handelsforschung" der Würzburger Geographie.

Angewandte Themen wie die Fragen nach der Raumwirksamkeit von Factory Outlet Center (FOC) oder von E-Commerce und deren Einfluss auf innerstädtische Einkaufslagen werden in Forschung und Lehre ausführlich behandelt. Die künftige Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen in ländlichen Räumen der EU bildet einen weiteren Schwerpunkt im Arbeitsfeld der geographischen Handelsforschung. In Teilstudien werden dazu periphere dünnbesiedelte Räume der EU aufgearbeitet, um im nationalen Vergleich der bestehenden Versorgungsstrukturen sowie der bisherigen Raumordnungspolitiken eine gemeinsame Strategie zur Aufrechterhaltung einer Mindestversorgung und zum Disparitätenausgleich zu entwickeln. Dabei legen wir besonderen Wert auf methodisch korrektes und innovatives Arbeiten (Befragungen, Kartierungen, GIS-Analysen, Modellbildung, Simulation).

Räumlich variieren unsere Einzelhandelsprojekte stark: Sehr häufig arbeiten wir natürlich in unserer Region, doch gibt es auch projektbezogene Kooperationen nach Schweden, USA, Kanada, Großbritannien und Slowenien.

Unsere Einzelhandelsforscher sind aktive Mitglieder des nationalen Arbeitskreises "Geographische Handelsforschung", in dessen Rahmen tauschen sie sich mit Forschern und Praktikern anderer Standorte regelmäßig aus. Zur Zeit obliegt uns auch die Schriftleitung und die Herausgabe der erfolgreichen Schriftenreihe des Arbeitskreises.

Tourismus und Regionalentwicklung in Großschutzgebieten

Thematische Schwerpunkte:

  • Regionalökonomische Effekte durch Tourismus
  • Besuchermonitoring und -management
  • Akzeptanzanalysen

Perspektiven und Kooperationen:

Bei Großschutzgebieten handelt es sich um Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke, deren gemeinsames Merkmal neben ihrer Flächengröße eine hauptamtliche Verwaltung darstellt. Darüber hinaus liegen solche Gebiete in der Regel in strukturschwachen, peripheren ländlichen Räumen, in denen mehrere komplexe Problemlagen zusammentreffen: Strukturwandel der Landwirtschaft, Abwanderung insbesondere gut ausgebildeter Bevölkerungsgruppen, negative demographische Entwicklungsperspektive, gefährdete Tragfähigkeit von Infra- und Suprastruktur sowie fehlende wirtschaftliche Impulse. Ein auf Basis vorhandener oder neu ausgewiesener Großschutzgebiete sich entwickelnder Tourismus wird dabei häufig als eine der wenigen Möglichkeiten angesehen, den aufgezeigten Problemen zu begegnen. Darüber hinaus ist er als typische Querschnittsbranche mit einer Vielzahl anderer Branchen durch Vorleistungsverflechtungen und Zulieferbeziehungen vernetzt. Deshalb können von einer touristischen Entwicklung je nach regionaler Wirtschaftsstruktur auch die anderen Wirtschaftssektoren wie Landwirtschaft, Handwerk usw. profitieren.

Im Kontext dieser Ausgangslage widmen sich Forschungsprojekte fortlaufend den oben genannten thematischen Schwerpunkten. Kooperationen ergeben sich dadurch auf vielfältige Art und Weise mit einzelnen Großschutzgebietsverwaltungen sowie den übergeordneten Ämtern bzw. Ministerien auf Bundes- und Landesebene.

Raumplanung und Regionalforschung

Thematische Schwerpunkte:

  • Räumliche Planung auf den Planungsebenen Raumordung, Landesplanung, Regionalplanung, Bauleitplanung
  • Regionalforschung in städtischen und ländlichen Räumen, national und international
  • Regionalmanagement, Regionalmarketing

Perspektiven und Kooperationen:

Die Angewandte Humangeographie beschäftigt sich mit den genannten thematischen Schwerpunkten in Forschungsprojekten und in der Lehre, insbesondere in dem Master-Studiengang. Erkenntnisse aus den Projekten fließen in die Lehrveranstaltungen ebenso ein wie Erfahrungen aus der Anwendung und Weiterentwicklung von Analyse- und Bewertungsmethoden. Oft werden Projekte in diesem Arbeitsbereich in Kooperation mit Institutionen der räumlichen Planung und Entwicklung, wie z. B. Gebietskörperschaften oder Regionalinitiativen durchgeführt. Die Umsetzung von Entwicklungskonzepten über z. B. Regional-, Allianz- oder Quartiersmanagements eröffnet berufliche Möglichkeiten für Absolventen der Humangeographie.

Mobilität und Kommunikation

Thematische Schwerpunkte:

  • Wechselwirkungen zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie und Mobilität
  • Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und deren Nutzung
  • Mobilität in ländlichen und städtischen Räumen
  • Erreichbarkeitsanalysen
  • Shared Mobility

Perspektiven und Kooperationen:

Der Bereich "Mobilität und Kommunikation" ist in der Informationsgesellschaft nicht nur ein aktuelles Forschungsfeld, sondern er bietet den Absolventen auch einen wachsenden Arbeitsmarkt. Unsere Forschungsfragen werden in einem anwendungsbezogenen regionalwissenschaftlichen Bereich konkretisiert, wenn es z.B. um Potenziale und kleinräumige Märkte bzw. Defiziträume von IKT geht oder wenn wir GIS-gestützte Erreichbarkeitsanalysen verschiedener Einrichtungen (Mobilitätsstationen, Einzelhandel, medizinische Einrichtungen) und Planungsvorschläge für neue Mobilitätsformen entwickeln.

Kooperationen im Bereich Verkehr und Logistik bestehen derzeit mit der Deutschen Bahn, Telekommunikationsunternehmen und Planungsbehörden.

Stadtforschung in Nordamerika und Deutschland

Thematische Schwerpunkte:

  • Stadtentwicklung in Nordamerika
  • Global Cities
  • Neure Stadtentwicklungstrend in Deutschland im 20/21. Jahrhundert

Perspektiven und Kooperativen:

Städte sind einem rapiden Veränderungsdruck ausgesetzt, der die innere Struktur sowie das äußere Erscheinungsbild dieser Räume stark verändert. Auf dem Weg von der industriellen zur post-industriellen Gesellschaft haben Prozesse wie Deindustrialisierung, wirtschaftliche Globalisierung und Suburbanisierung einen tief greifenden Wandel der räumlichen, ökonomischen und sozialen Strukturen in städtischen Verdichtungsräumen ausgelöst, der in verschiedenen Forschungsprojekten des Geographischen Instituts analysiert wird. Ein wichtiger Themenbereich ist der Vergleich von Stadtentwicklungstrends in Nordamerika und Deutschland/Europa, wobei insbesondere neuere Perspektiven der Stadtgeographie (die Stadt in der Postmoderne, Globalisierungstrends etc.) im Mittelpunkt stehen. Die Untersuchung von Global bzw. World Cities, die Erlebnisorientierung und Disneyfizierung städtischer Teilräume sowie die Wandlungsprozesse der städtischen Einzelhandelslandschaft werden in verschiedenen Forschungsprojekten untersucht. Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit Wissenschaftlern in den USA und in Kanada.

Mitarbeiter des Instituts sind Mitglieder in der Association of American Geographers (AAG) und nehmen regelmäßig an den Jahrestagungen dieser Organisation teil. Außerdem sind wir aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Kanadastudien und im Arbeitskreis "Nordamerika" des Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH) tätig.

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Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung
Am Hubland
97074 Würzburg

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