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Institut für Geographie und Geologie

Manuel Engelbauer, M.Sc.

Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung

Tel.: +49 931 31-80752
E-Mail: manuel.engelbauer@uni-wuerzburg.de

Institut für Geographie und Geologie
Am Hubland
97074 Würzburg

Campus Hubland Süd
Geographiegebäude
Zimmer 314

Sprechstunde

nach Vereinbarung 

Forschungsschwerpunkte und -interessen
  • Internationale Umweltpolitik
  • Management von Schutzgebieten, insbesondere UNESCO-Biosphärenreservate
  • Regionalökonomie und Regionalentwicklung
  • Tourismusforschung
  • Geographische Entwicklungsforschung
Aktuelle Forschung und Projekte

Potenzialanalyse des Naturtourismus im Biosphärengebiet Schwarzwald

  • Auftraggeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
  • Laufzeit: 01/2018 – 06/2020
  • Leitung: Univ.-Prof. Dr. Hubert Job
  • Ansprechpartner: Lisa Majewski; M.Sc.Manuel Engelbauer, M.Sc.

  • Die Untersuchung im neu ausgewiesenen Biosphärengebiet Schwarzwald bietet in einer bislang einmaligen Dimension einen besonderen Erkenntnisgewinn, denn zum ersten Mal wird in Deutschland der Ist-Zustand des Naturtourismus in einem Biosphärenreservat abgebildet werden, der sich ohne jeden Einfluss durch die Ausweisung als Großschutzgebiet und das dementsprechende naturschützerische Prädikat darstellt. Eine mit zeitlichem Abstand von z.B. zehn Jahren im Anschluss an die jetzige Untersuchung durchgeführte Folgestudie im Sinne einer ex post-Analyse könnte somit erstmalig in Deutschland für ein Biosphärenreservat die explizit aufgrund der Ausweisung des Großschutzgebietes induzierte Entwicklung des Naturtourismus aufzeigen. Bisher wurde lediglich der Nationalpark Schwarzwald vom Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung zu einem ähnlich frühen Zeitpunkt seiner Entwicklungsgeschichte quasi ex ante untersucht, sodass auch eine vergleichende Betrachtung der naturtouristischen Entwicklung in unterschiedlichen Schutzgebietskategorien möglich ist. Im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung könnte dadurch aus Sicht der Schutzgebietsverwaltungen ein Weg aufgezeigt werden, einen „optimalen“ Mix an Produkten in der Destination anzubieten, der insgesamt ökonomisch profitabel und zugleich ökologisch verträglich ist („low impact but high yield“) – also im originären Sinne des Wortes nachhaltig ist.


Ermittlung der sozioökonomischen Effekte des Tourismus in deutschen UNESCO Biosphärenreservaten

Biosphärenreservate erfüllen gemäß ihren Zielsetzungen eine große Bandbreite an Aufgaben, die sich allem einem nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt widmen. In Deutschland versuchen sie als Modellregionen die Lösung strukturpolitischer Herausforderungen in peripheren Räumen anzugehen. Dem Tourismus kommt an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da er vielfach als ideale Möglichkeit zur Inwertsetzung der jeweiligen Landschaften gesehen wird. Es stellt sich daher die Frage, welcher regionalökonomische Nutzen vom Tourismus in Biosphärenreservatsregionen ausgeht und wie sich dieser ursächlich auf das Schutzgebiet zurückzuführen lässt. Mittels Besucherzählungen und -befragungen in mehreren deutschen Biosphärenreservaten werden aktuell die notwendigen Informationen hierfür erhoben. In Verbindung mit bereits vorliegenden Ergebnissen aus den übrigen deutschen Biosphärenreservaten liegt dann eine solide Basis für den Aufbau eines sozioökonomischen Monitoringsystems vor. Dieses ist von der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA) unlängst beschlossen worden und soll ab dem Jahr 2020 in deutschen Biosphärenreservaten und Nationalparken Anwendung finden.

Abgeschlossene Projekte

 

Aktuelle und potentielle regionalökonomische Effekte durch Naturtourismus in den Naturparken Kyffhäuser und Südharz

Um eine Inwertsetzung der Südharzer Gipskarstregion im Freistaat Thüringen darzustellen, werden für das Gebiet der bestehenden Naturparke Südharz und Kyffhäuser die aktuell bestehenden und potenziell zu erwartenden regionalökonomischen Wirkungen durch Naturtourismus untersucht. Dabei wird die Standardmethodik von Job et al. 2006 angewendet, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit anderen Nationalen Naturlandschafen in Deutschland und konkret mit den parallellaufenden Erhebungen im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz zu ermöglichen. 


Sozioökonomische Evaluierung möglicher Nationalpark-Regionen

  • Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Laufzeit: 04/2017 – 07/2017
  • Leitung: Univ.-Prof. Dr. Hubert Job
  • Ansprechpartner: Dr. Manuel Woltering, Manuel Engelbauer, M.Sc.

Der Ministerrat hat Ende Juli 2016 beschlossen einen dritten Nationalpark in Bayern anzustreben, der die Naturheimat Bayerns stärkt, die Biodiversität erhält sowie die wirtschaftliche, touristische und infrastrukturelle Gesamtentwicklung vorantreibt. Die Auswahl einer Region erfolgt nach einem intensiven Dialogprozess. In diesem Rahmen wird eine sozioökonomische Evaluierung der vier potentiellen Nationalparkregionen durchgeführt. Entsprechend der sozioökonomischen Wirkungen werden die Untersuchungsgebiete räumlich abgegrenzt und daraufhin nach sozioökonomischen Parametern in den Kategorien Demographie, allgemeine Wirtschaftssituation, Tourismus und sonstige Strukturmerkmale untersucht. Anschließend wird die regionalökonomische Wirkung eines möglichen Nationalparks analysiert und bis zum Jahr 2050 prognostiziert.

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 11/2016
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

11/2015
Master of Science, Angewandte Humangeographie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Masterarbeit: „Raumnutzungskonflikte zwischen Tourismus und Mangrovenschutz am Beispiel von Cancún, Mexiko“

12/2014 – 01/2015
DAAD-Forschungsaufenthalt in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Cancún, Mexiko

10/2013
Bachelor of Science, Geographie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Bachelorarbeit: „Zahlungen für Ökosystemleistungen. Herausforderungen und Probleme am Beispiel von Mexiko“

10/2012 – 01/2013
Studienaufenthalt an der Universidad Autonoma Metropolitana Iztapalapa, Mexiko-Stadt

02/2012 – 06/2012
Studienaufenthalt an der Universidad de Cantabria, Santander, Spanien

Praktische Tätigkeiten:

05/2016 – 10/2016
Praktikum, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im trinationalen Projekt: „Schutz und nachhaltige Nutzung der Selva Maya (Belize, Guatemala, Mexiko)“ in Chetumal, Mexiko

05/2013 – 10/2016
Studentischer Mitarbeiter, Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

05/2015 – 09/2015
Praktikum, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Referat 312: Wasser, Stadtentwicklung, Transport, Bonn

06/2014 – 07/2015
Werkstudent, Raum & Entwicklung Felix Kraus & Dr. Hubert Job GbR, München

01/2013 – 02/2013
Praktikum, Pronatura México A.C., Mexiko-Stadt

07/2012 – 09/2012
Praktikum, Deutsches Haus Olympische und Paralympische Spiele London 2012, London

05/2011 – 01/2012
Projektleiter FirmenKontaktGespräch 2011, AIESEC in Würzburg

Publikationen

Engelbauer, M. (2018): Eine globale Datenbank zum Tourismus in Schutzgebieten. In: Geographische Rundschau (9), S. 57.

Engelbauer, M. (2018): Selva Maya - bedrohter Tropenwald in Mittelamerika. In: Praxis Geographie (5), S. 40.

Engelbauer, M., Majewski, L, Job, H. (2018): Regional economic impacts of tourism in German Biosphere Reserves. Abstract book of the 9th International Conference on Monitoring and Management of Visitors in Recreational and Protected Areas (MMV9), Bordeaux, 29.-31. August 2018.

Brenner, L., Engelbauer, M., Job, H. (2018): Mitigating tourism-driven impacts on mangroves in Cancún and the Riviera Maya, Mexico: an evaluation of conservation policy strategies and environmental planning instruments. In: Journal of Coastal Conservation, DOI 10.1007/s11852-018-0606-0

Engelbauer, M., Job, H. (2018): Tourismus in Kenia. In: Praxis Geographie (3), S. 42-48.

 

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Kontakt

Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 31-85553
E-Mail

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