Intern
Institut für Geographie und Geologie

Univ.-Prof. Dr. Hubert Job

Sprechstunde
Dienstag 14:00-16:00 Uhr (während der Vorlesungszeiten)

Anschrift
Universität Würzburg
Institut für Geographie und Geologie
Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung
Am Hubland
97074 Würzburg

Sekretariat
Karin Menz
Zimmer 312
Tel.: +49 931 31-85553
Fax: +49 931 31-855530
E-Mail: karin.menz@uni-wuerzburg.de

Öffnungszeiten
Di - Do 07:30-11:00 Uhr

Aktuelle Forschung und Projekte

 

Akzeptanz des Nationalparks Bayerischer Wald bei der lokalen Bevölkerung sowie in Bayern

Die Ausweisung von Schutzgebieten stellt eines der der wirkungsvollsten Instrumente der Naturschutzpolitik dar, um den Anliegen des Naturschutzes adäquat entgegenzukommen. Nationalparke verfolgen als eine Kategorie der unterschiedlichen Schutzgebiete das Ziel, im überwiegenden Teil ihres Gebietes den möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen sie der wissenschaftlichen Umweltbeobachtung, der naturkundlichen Bildung und dem Naturerlebnis der Bevölkerung dienen. Ob bei der Ausweisung der Nationalparke von einer erfolgreichen Maßnahme gesprochen werden kann, hängt entscheidend von der Akzeptanz der lokalen Bevölkerung und des Landes insgesamt ab. Das Forschungsprojekt untersucht heute – knapp 50 Jahre nach der Ausweisung – die Akzeptanz des Nationalparks Bayerischer Wald. Dadurch können auch die möglichen Veränderungen in der Umweltwahrnehmung der Bevölkerung im Zeitverlauf seit der Gründung und im Vergleich zu früher durchgeführten Studien aufgezeigt werden.


Aktuelle und potentielle regionalökonomische Effekte durch Naturtourismus in den Naturparken Kyffhäuser und Südharz

Um eine Inwertsetzung der Südharzer Gipskarstregion im Freistaat Thüringen darzustellen, werden für das Gebiet der bestehenden Naturparke Südharz und Kyffhäuser die aktuell bestehenden und potenziell zu erwartenden regionalökonomischen Wirkungen durch Naturtourismus untersucht. Dabei wird die Standardmethodik von Job et al. 2006 angewendet, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit anderen Nationalen Naturlandschafen in Deutschland und konkret mit den parallellaufenden Erhebungen im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz zu ermöglichen. 


Sozioökonomische Effekte von Biosphärenreservaten II

Biosphärenreservate erfüllen gemäß ihren Zielsetzungen eine große Bandbreite an Aufgaben, die sich allem einem nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt widmen. In Deutschland versuchen sie als Modellregionen die Lösung strukturpolitischer Herausforderungen in peripheren Räumen anzugehen. Dem Tourismus kommt an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da er vielfach als ideale Möglichkeit zur Inwertsetzung der jeweiligen Landschaften gesehen wird. Es stellt sich daher die Frage, welcher regionalökonomische Nutzen vom Tourismus in Biosphärenreservatsregionen ausgeht und wie sich dieser ursächlich auf das Schutzgebiet zurückzuführen lässt. Mittels Besucherzählungen und -befragungen in mehreren deutschen Biosphärenreservaten werden aktuell die notwendigen Informationen hierfür erhoben. In Verbindung mit bereits vorliegenden Ergebnissen aus den übrigen deutschen Biosphärenreservaten liegt dann eine solide Basis für den Aufbau eines sozioökonomischen Monitoringsystems vor. Dieses ist von der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA) unlängst beschlossen worden und soll ab dem Jahr 2020 in deutschen Biosphärenreservaten und Nationalparken Anwendung finden.


Biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen von Wäldern mit Fokus auf Holz: Neue Wege der nachhaltigen Nutzung im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und Klimawandel (BioHolz)

Das BioHolz-Projekt trägt durch ein integriertes Forschungs- und Umsetzungsprogramm dazu bei, die Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt in Bezug auf Wälder zu erreichen. Dafür werden Wissensdefizite in Bezug auf Ökosystemleistungen von Wäldern ausgeräumt und Managementkonzepte erprobt, die einen optimalen Schutz von biologischer Vielfalt und eine bestmögliche Bereitstellung verschiedener Ökosystemleistungen zum Ziel haben. Das Gesamtprojekt hat daher zum Ziel, Ökosystemleistungen von Wäldern in Abhängigkeit von unterschiedlichen Verwendungsoptionen für Holz zu analysieren und bundesweit anwendbare Konzepte zu entwickeln, die ein ausgewogenes Dargebot der unterschiedlichen Ökosystemleistungen ermöglichen.


Integrierte ländliche Entwicklung (ILE): Interkommunale Allianz Franken 3

  • Kooperation mit der Interkommunalen Allianz Franken 3, vertreten durch die Stadt Scheinfeld
  • Laufzeit: 09/2015 – 08/2017
  • Leitung und Ansprechpartner: Prof. Dr. Ralf Klein

Einzelhandels-Monitoring Innenstadt Würzburg

  • Kooperation mit der Stadt Würzburg
  • Laufzeit: seit 2006
  • Leitung und Ansprechpartner: Prof. Dr. Ralf Klein
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