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Institut für Geographie und Geologie

Klimawandel und Extremereignisse im mediterranen Großraum - Probabilistische Abschätzung regionaler Klimaänderungen im Mittelmeerraum (KLIWEX_MED)

The research project KLIWEX-MED (Changes in weather and climate extremes in the Mediterranean Basin) founded by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG) is carried out in cooperation with the Institute of Geography, University of Augsburg, Germany. It aims at analysing the regional characteristic of climate change in the Mediterranean Basin and at quantifying the corresponding uncertainties in a probabilistic sense. For this investigation new ensemble simulations of different global climate models and a high-resolution regional climate model considering GHG emissions and anthropogenic land use change are available. The main focus lies on extreme events like heavy precipitation, storms, heat periods and droughts.

Das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt KLIWEX-MED (Klimawandel und Extremereignisse im mediterranen Großraum) wird in Kooperation mit dem Institut für Geographie, Universität Augsburg durchgeführt. In diesem Rahmen sollen die regionalen Ausprägungen des Klimawandels anhand diverser Klimaparameter im mediterranen Großraum detailliert untersucht und die Unsicherheiten der prognostizierten Änderungen in einem probabilistischen Sinne quantifiziert werden. Dazu stehen seit neuestem Ensemblesimulationen mit verschiedenen globalen Klimamodellen und einem hoch auflösenden regionalen Klimamodell zur Verfügung, welches neben der Emission von Treibhausgasen auch die Landnutzungsänderungen als klimarelevante Aktivität des Menschen berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk des Forschungsvorhabens liegt auf Extremereignissen wie Starkniederschlägen, Stürmen, Hitzeperioden und Dürren. Die Erfassung von Extremereignissen und ihren Veränderungen in einem wärmeren Erdklima ist eine besondere Herausforderung, weil Beobachtungsdaten nur punktuelle und lückenhafte Informationen liefern und Klimamodelle häufig Defizite bei der Simulation von Extremereignissen aufweisen. Aus diesem Grunde werden verschiedene Wege beschritten, die Veränderlichkeit der Extremereignisse abzuschätzen:

  1. direkt aus den globalen und regionalen Klimamodellsimulationen;
  2. indirekt über statistische Transferfunktionen, die auf der Verbindung zu großskaligen Zirkulationsmustern und Wetterlagen basieren;
  3. indirekt über einen Wettergenerator, der auf der Grundlage physikalischer und stochastischer Gesetzmäßigkeiten aus den Klimamodellen lokale Extremereignisse ableitet.

Diese verschiedenen Ansätze sollen im Projekt im räumlichen und saisonalen Kontext verglichen werden.



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