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Institut für Geographie und Geologie

Dritte CAWa Summer School (2016)


Programm

Die Summer School stellte wissenschaftliche Konzepte, Methoden und Werkzeuge vor für den Umgang mit Land- und Wasserressourcen in Zentralasien. Diese Methoden sind von großem Wert für das integrierte Wasser- und Landressourcen-Management. Die erste Woche fokussierte auf den räumlichen Aspekt des Datenmanagements, die Verarbeitung und Analyse von Geodaten unter Verwendung von GIS und Fernerkundung. Die Teilnehmer lernten, wie man aus Satellitenbildern aussagekräftige Karten erstellt und veröffentlicht.

Die Sommerschule wurde im Rahmen der deutschen Wasserinitiative für Zentralasien ("Berlin-Prozess") organisiert, die vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen worden ist und wurde von der DKU (Deutsch-Kasachische Universität), der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), vom Programm für grenzüberschreitendes Wassermanagement in Zentralasien und vom CAWa-Projekt umgesetzt (vertreten vom Lehrstuhl für Fernerkundung der Universität Würzburg und der Hydrologie-Abteilung des deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam (GFZ)).

 

Teilnehmer

Die Teilnehmer der Summer School setzten sich zusammen aus 23 Spezialisten von hydrologischen und meteorologischen Diensten, entsprechenden Masterstudenten und Doktoranden sowie jungen Hochschullehrern und Forschern aus den zentralasiatischen Ländern und Afghanistan. Berechtigt waren Teilnehmer aus den folgenden zentralasiatischen Ländern: Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Afghanistan. Die Teilnehmer wurden auf Basis ihrer Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf) ausgewählt. Außerdem wurden die drei Gewinner der Nationalen (Kasachischen) Olympiade für Integrated Water Management mit einer Teilnahmeberechtigung ausgezeichnet, die von der DKU unmittelbar vor der Summer School durchgeführt wurde. In diesem Jahr waren alle sechs Länder vertreten, besonders hervorzuheben sind vier Teilnehmer aus Afghanistan, davon drei weiblich. Das CAWa-Projekt stellte die finanziellen Mittel (Reise- und Übernachtungskosten) für die ausgewählten Teilnehmer zur Verfügung.