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Deutsch Intern
    Geographische Gesellschaft Würzburg e. V.

    Aktuelles

    Montag, 06.12.2022, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte die zum Veranstaltungsdatum gültigen 2G-Corona-Regeln beachten.

    Studentische und GGW-Exkursionsberichte (Afrika, Alpen)

    Die Teilnahme ist auch über Zoom möglich - ab 19:50 Uhr


    https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/98818380879?pwd=Mnh6MTNXMnc3cE9CakFRQ09mQXJrQT09
    Meeting-ID: 988 1838 0879
    Passwort: 779633

     

    Montag, 17.01.2022, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte die zum Veranstaltungsdatum gültigen Corona-Regeln beachten.

    Prof. Dr. Mark Vetter
    Studienbereich GEO
    Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

    „Wie verändern digitale Karten unsere Kartenlese- und Raumorientierungskompetenz?“



    Abb.: M. Vetter

    Gehörten Kartenlesefähigkeit, Kompassgebrauch und Höhenmessereinsatz noch bis vor wenigen Jahren zum Allgemeingut, zumindest unter Geographinnen und Geographen, so verlieren diese Fähigkeiten in der letzten Zeit doch deutlich an Präsenz. Möglicherweise wird dieses Kompetenzfeld inzwischen durch den zunehmenden Gebrauch digitaler Orientierungshilfen wie etwa Navigationsgeräten, Navi-Apps etc. verdrängt und ersetzt.

    Der Vortrag geht daher der These nach, ob und inwieweit moderne Orientierungsinstrumente die ursprüngliche Fähigkeit des Sich-Orientieren-Könnens beeinträchtigen. Und, so fragt der Vortragende, selbst ehemaliger Schriftleiter der ebenso traditionsreichen wie hochmodernen Fachzeitschrift "Kartographische Nachrichten", ist das überhaupt bedauerlich? Sind analoge Karten entbehrlich? Sterben die Kartographen aus? Und was bedeutet das für die Geographie?

     

    Montag, 31.01.2022, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte die zum Veranstaltungsdatum gültigen Corona-Regeln beachten.

    Dipl.-Geogr. Eric Losang
    Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig

    „Was uns Atlanten erzählen (oder verschweigen)“


    Abb.: World Geo-Graphic Atlas 1953

    Seit ihrer vermeintlich ersten Veröffentlichung vor 450 Jahren haben Atlanten, ihre Darstellungsformen und Strukturen, die Intention ihrer Produktion und letztlich Ihre Rezeption und Nutzung vor dem Hintergrund technischer, sozialer und politischer Veränderungen stetige Anpassungen und Diversifizierung erfahren. Zahlreiche Faktoren sind in unterschiedlicher Gewichtung für die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung hergebrachter Atlasformate heranzuziehen, deren epistemologisches Leitbild sich vornehmlich im Zeitalter der Digitalisierung und Vernetzung dramatisch veränderte.
    Aber, sind Atlanten etwas anderes als eine Zusammenstellung von Karten, gebunden zwischen zwei Pappdeckeln, gespeichert auf einen Datenträger oder vereinigt unter der gleichen Webadresse? Für manche sind sie ein Relikt, für viele Kartographen häufig das ultimative kartographische Produkt, gleichsam das Aushängeschild ihrer Disziplin.
    Die simple Zusammenstellung von Karten gewinnt an Bedeutung, wenn man ihr eine Intention unterstellt. Reihenfolge, Auswahl, Vereinfachung von Sachverhalten – ein Atlas ist gleichsam das Produkt einer Generalisierung der geographischen Wirklichkeit auf einem höheren Niveau als dies bei Karten geschieht.
    Wie veränderten sich amerikanische Weltatlanten nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg? Sind Nationalatlanten wirklich nur Atlanten, welche das Wissen über die natürlichen, ökonomischen und politisch-geographischen Verhältnisse eines Staates wiedergeben?
    Welche Geschichte erzählt ein Atlas der Orte, die es nicht gibt? Welche Karten finden sich in einem Atlas mit dem Titel „This is not an atlas“?
    Diesen zugegeben plakativen Fragen folgt der Vortrag und reflektiert die Geschichte von Atlanten vor dem Hintergrund möglicher Geschichten, die durch sie erzählt werden sollten und versucht, sich verändernde Ordnungen, Strukturen und Darstellungsmuster kritisch-kartographisch im Kontext ihrer Entstehungsumstände zu betrachten. Dabei sind kartographische Ansätze des 16. Jahrhunderts ebenso bedeutsam wie philosophische Ansätze, geboren im Paris der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.

    12.04.2021
    Informationen zu GGW-Exkursionen 2021

    Wir bedauern es sehr, dass aufgrund der momentanen Pandemie-Situation nach derzeitigem Stand
    nur die Exkursion Pfalz vom 01. bis 03.10.2021 mit vollständig geimpften Personen stattfinden kann.

    Saudi-Arabien 27.03. bis 11.04.2021
    aus aktuellem Anlass leider abgesagt
    (geplant für 2022)

    Agrargeogr. Tagesexkursion Hammelburg 15.05.2021
    aus aktuellem Anlass leider abgesagt
    (geplant für 2022)

    Danzig – Kaliningrad – Klaipeda – Riga – Kaunas
    25.05. bis 06.06.2021

    aus aktuellem Anlass leider abgesagt
    (geplant für 2022)

    Pfalz 01. bis 03.10.2021
    (Leitung Prof. Dr. H. Paeth)
    hat stattgefunden. Siehe "Exkursionen".