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Intern
    Geographische Gesellschaft Würzburg e. V.

    Verschiedenes

    Vortrag zum Abschluss des Sommersemesters 2022.

    Montag, 11.07.2022, 20 Uhr s.t.

    Dr. Jürgen Kempf
    Universität Würzburg




     

    Univ.-Prof. Dr. Barbara Hahn, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie an der Universität Würzburg bis zum Ende des Sommersemesters 2022 und ehemalige 1. Vorsitzende der GGW, wurde im Rahmen eines Vortragsabends der Geographischen Gesellschaft am 27.6.2022 von der Universitätsleitung und vom Institut für Geographie und Geologie in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste, ehemalige Studierende etc. aus nah und fern erlebten auch beim anschließenden Sektempfang einen anregenden und lohnenden Abend.




    Prof. Dr. Barbara Hahn bei ihrem Abschiedsvortrag.
    Foto: K. Schliephake


     

    Montag, 30.05.2022, 20 Uhr s.t.

    Die Veranstaltung konnte nur virtuell über Zoom durchgeführt werden.

    Prof. Dr. Hansjörg Küster
    Universität Hannover




     

    Montag, 16.05.2022, 20 Uhr s.t.

    Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork
    Universität Kiel




     

    Am 9. Mai 2022 wurde Prof. Dr. Roland Baumhauer, Inhaber des Lehrstuhls für Physische Geographie an der Universität Würzburg und ehemaliger 1. Vorsitzender der GGW, in einer festlichen Veranstaltung im fast voll besetzten Toscana-Saal der Residenz im Rahmen eines Vortragsabends mit anschließendem Sektempfang zum Ehrenvorsitzenden der Geographischen Gesellschaft Würzburg ernannt.


    Prof. Dr. Roland Baumhauer (links) und der 1. Vorsitzende der GGW
    Prof. Dr. Hubert Job beim Überreichen der Urkunde.
    Foto: W. Weber

     

    Zum Abschluss des Wintersemesters 2021/22 konnten wir über 100 Teilnehmer*innen zum Vortrag von Herrn E. Losang (IfL Leipzig) begrüßen, mit Gästen der Deutschen Gesellschaft für Kartographie, der Heidelberger Geographischen Gesellschaft und der Schweizerischen Gesellschaft für Kartographie.

    Montag, 31.01.2022, 20 Uhr s.t.

    Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Pandemie-Situation nur virtuell über Zoom durchgeführt werden.

    Dipl.-Geogr. Eric Losang
    Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig

    „Was uns Atlanten erzählen (oder verschweigen)“


    Abb.: World Geo-Graphic Atlas 1953

    Seit ihrer vermeintlich ersten Veröffentlichung vor 450 Jahren haben Atlanten, ihre Darstellungsformen und Strukturen, die Intention ihrer Produktion und letztlich Ihre Rezeption und Nutzung vor dem Hintergrund technischer, sozialer und politischer Veränderungen stetige Anpassungen und Diversifizierung erfahren. Zahlreiche Faktoren sind in unterschiedlicher Gewichtung für die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung hergebrachter Atlasformate heranzuziehen, deren epistemologisches Leitbild sich vornehmlich im Zeitalter der Digitalisierung und Vernetzung dramatisch veränderte.
    Aber, sind Atlanten etwas anderes als eine Zusammenstellung von Karten, gebunden zwischen zwei Pappdeckeln, gespeichert auf einen Datenträger oder vereinigt unter der gleichen Webadresse? Für manche sind sie ein Relikt, für viele Kartographen häufig das ultimative kartographische Produkt, gleichsam das Aushängeschild ihrer Disziplin.
    Die simple Zusammenstellung von Karten gewinnt an Bedeutung, wenn man ihr eine Intention unterstellt. Reihenfolge, Auswahl, Vereinfachung von Sachverhalten – ein Atlas ist gleichsam das Produkt einer Generalisierung der geographischen Wirklichkeit auf einem höheren Niveau als dies bei Karten geschieht.
    Wie veränderten sich amerikanische Weltatlanten nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg? Sind Nationalatlanten wirklich nur Atlanten, welche das Wissen über die natürlichen, ökonomischen und politisch-geographischen Verhältnisse eines Staates wiedergeben?
    Welche Geschichte erzählt ein Atlas der Orte, die es nicht gibt? Welche Karten finden sich in einem Atlas mit dem Titel „This is not an atlas“?
    Diesen zugegeben plakativen Fragen folgt der Vortrag und reflektiert die Geschichte von Atlanten vor dem Hintergrund möglicher Geschichten, die durch sie erzählt werden sollten und versucht, sich verändernde Ordnungen, Strukturen und Darstellungsmuster kritisch-kartographisch im Kontext ihrer Entstehungsumstände zu betrachten. Dabei sind kartographische Ansätze des 16. Jahrhunderts ebenso bedeutsam wie philosophische Ansätze, geboren im Paris der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.


     

    Montag, 17.01.2022, 20 Uhr s.t.
    Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen Situation nur ausschließlich digital über Zoom stattfinden.

    Prof. Dr. Mark Vetter
    Studienbereich GEO
    Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

    „Wie verändern digitale Karten unsere Kartenlese- und Raumorientierungskompetenz?“



    Abb.: M. Vetter

    Gehörten Kartenlesefähigkeit, Kompassgebrauch und Höhenmessereinsatz noch bis vor wenigen Jahren zum Allgemeingut, zumindest unter Geographinnen und Geographen, so verlieren diese Fähigkeiten in der letzten Zeit doch deutlich an Präsenz. Möglicherweise wird dieses Kompetenzfeld inzwischen durch den zunehmenden Gebrauch digitaler Orientierungshilfen wie etwa Navigationsgeräten, Navi-Apps etc. verdrängt und ersetzt.

    Der Vortrag geht daher der These nach, ob und inwieweit moderne Orientierungsinstrumente die ursprüngliche Fähigkeit des Sich-Orientieren-Könnens beeinträchtigen. Und, so fragt der Vortragende, selbst ehemaliger Schriftleiter der ebenso traditionsreichen wie hochmodernen Fachzeitschrift "Kartographische Nachrichten", ist das überhaupt bedauerlich? Sind analoge Karten entbehrlich? Sterben die Kartographen aus? Und was bedeutet das für die Geographie?


     

    Montag, 06.12.2022, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte die zum Veranstaltungsdatum gültigen 2G-Corona-Regeln beachten.

    Studentische und GGW-Exkursionsberichte (Afrika, Alpen)





    In einer festlichen Abendveranstaltung am 22.11.2021 wurde der langjährige
    Generalsekretär und jetzige Schatzmeister der GGW


    Dr. Konrad Schliephake


    in Anerkennung seiner langjährigen, uneigennützigen Verdienste,
    der vorbildlichen geographischen Tätigkeiten und
    herausragenden Leistungen sowohl für das Fachpublikum
    als auch für die interessierte Öffentlichkeit zum
    Ehrenmitglied ernannt.


    Im Bild (v.l.n.r.) Schatzmeister Dr. Konrad Schliephake, Generalsekretär Dipl.-Geogr. Raphael Meinhart,
    der Geschäftsführer des Instituts für Geographie und Geologie Prof. Dr. Heiko Paeth
    und Prof. Dr. Winfried Schenk (Institut für Geographie, Universität Bonn)



    Main-Post 12/2021


    Präsenz-Vortrag Montag, 22.11.2021, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte 3G-Regeln und FFP2-Maskenpflicht beachten.

    Prof. Dr. Winfried Schenk
    Institut für Geographie, Universität Bonn

    „Wege in der Geographie
    Festvortrag zur Ernennung von Dr. Konrad Schliephake
    zum Ehrenmitglied der GGW“


    Virtuelle Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen am 8.11.2021

    Die Mitgliederversammlung 2021 mit den Neuwahlen des Vorstandes fand virtuell statt.
    Neben dem Rückblick auf vergangene Veranstaltungen während der Pandemie gab es eine Vorschau auf das Jahr 2022 mit Vorträgen und Exkursionen.
    Wir hoffen, den Mitgliedern bis zum Jahresende ein vollständiges Programm präsentieren zu können.

    Die Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer unter Aufsicht des Wahlleiters Prof. Dr. R. Klein brachten folgendes Ergebnis:

    1. Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Job
    2. Vorsitzender OStR Felix Weinrich MA
    Generalsekretär Dipl.-Geogr. Raphael Meinhart
    Schatzmeister Dr. Konrad Schliephake
    Schriftführer / Homepage Winfried Weber

    Kassenprüfer Dr. Michael Thiel und Dr. Manuel Woltering

    Wir bedanken uns bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine neue Amtszeit.


     

    Präsenz-Vortrag Montag, 08.11.2021, 20 Uhr s.t.
    Universität Hauptgebäude, HS 166, Sanderring 2
    Bitte 3G-Regeln beachten.

    Dr. Sebastian Rauch
    Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg

    „Erreichbarkeit und Nähe 
    Zur Versorgungssituation in ländlichen Räumen Mainfrankens “




     

    Video-Veranstaltung
    Montag, 05.07.2021, 20 Uhr s.t.

    Dr. Konrad Schliephake
    (Universität Würzburg)

    Dipl.-Geogr. Raphael Meinhart
    (SBB Bern / Würzburg)

    Mobilität und Energie
    historische und planerische Perspektiven

    Die fast unbegrenzt erscheinende Mobilität von Personen, Gütern und Nachrichten erscheint als selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens. Produzenten und Konsumenten profitieren von einem seit 1850 anhaltenden Rückgang des Kosten- und Zeitaufwandes. Neben dem technischen Fortschritt ist der steigende Einsatz (fossiler) Energie Ursache dafür. Die Referenten betrachten Energieverbrauch und die Rolle des Transports als Gestalter des Wirtschafts- und Siedlungsraumes in Abhängigkeit von sinkenden Energiekosten. Aus der Konvergenz von Raum und Zeit resultieren im Gütertransport das Näherrücken der Konkurrenz, die Spezialisierung und die Bedeutung der Skaleneffekte, einen weltweiten Konzentrationsprozess auslösend. Im Bereich der Personenmobilität spielt die Erreichbarkeit von Versorgungs- und Dienstleistungen in den Zentren eine entscheidende Rolle. Kosten- und Zeitaufwand der tagesmobilen Bevölkerung bleiben trotz steigender Distanzen oft unverändert. Die Schattenseite ist der Verbrauch: aktuell entfallen auf den Transportsektor weltweit und in Europa 30% der Energieerzeugung (alle Energiequellen) und 55% der Welt-Erdölproduktion. Ohne dirigistische Eingriffe wird der fossile Energieeinsatz hier in den nächsten Dekaden um 1,45% p.a. wachsen.

    Die Zusammenhänge sind inzwischen bekannt, welche Konzepte sind im Angesicht der Herausforderungen zu entwickeln? Denn Mobilität ist persönliche Freiheit, ist Ubiquität von Gütern und Dienstleistungen zu angemessenen Preisen.

    Am Beispiel eines ländlichen Raumes in Rheinland-Pfalz zeigt daher der Planer, wie sich die Bewohner in der individuellen Mobilität (Pkw) behaglich eingerichtet haben. Es ist nicht einfach, ihnen den Umstieg auf ressourcenschonende klassischen öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Bahn) anzubieten. Das ist aber notwendig zu Zeiten von Erderwärmung und Klimawandel . Der Transportsektor und der mit ihm zusammenhängende Wandel im Mobilitätsverhalten spielen dabei seit 150 Jahren eine gefährliche Rolle.


     

    Video-Veranstaltung
    Montag, 21.06.2021, 20 Uhr s.t.

    Prof. Dr. Markus Hesse
    (Universität Luxemburg)

    Logistik im räumlichen Kontext
    eine Exploration

    Logistik zielt auf die raum-zeitliche Koordination und Optimierung von Materialströmen. Trotz der dezidiert räumlichen Komponente hat dieser Gegenstand erst spät Eingang in die geographische Forschung gefunden. Strukturveränderungen ausgangs der 1990er Jahre (Deregulierung von Märkten, Osterweiterung der EU) sowie veränderte Unternehmenskonzepte (integriertes Lieferkettenmanagement) trugen dazu bei, Standortsysteme zu mobilisieren. Dies weckte auch das Forschungsinteresse der Geographie.
    Vor diesem Hintergrund gibt der Vortrag, erstens, einen Überblick über logistische Grundfragen und Probleme aus geographischer Sicht. Zweitens erfolgt am Beispiel der Stadt Paris eine kritische Diskussion von Strategien und Maßnahmen, um logistische Leistungserstellung stadtverträglicher zu organisieren. Wenn wir auf den Trubel der Kurier-, Post- und Expressdienst-Fahrzeuge in den Stadtkernen schauen, stellt sich die Frage, ob Logistik Teil der Lösung oder Teil des Problems ist. Das muss vorläufig offen bleiben.


     

    Video-Veranstaltung
    Montag, 26.04.2021

    Prof. Dr. Cordula Neiberger
    (Geographisches Institut RWTH Aachen)

    Online oder offline?
    Verkehrliche Wirkungen der Digitalisierung
    des Einzelhandels

    Immer mehr Menschen kaufen online ein. Die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Erschwernisse des stationären Handels ließen dieses Verhalten noch stark zunehmen. Es ist kaum anzunehmen, dass der Online-Handel die so gewonnenen Marktanteile wieder aufgibt. Die Konsequenzen für unsere Innenstädte, ebenso für das Verkehrsaufkommen sind heute schon sichtbar. Die Referentin analysierte zunächst die Entwicklung des Onlinehandels und stellt die Frage seiner Abhängigkeit vom Wohnort. Danach präsentierte sie drei Thesen, die die Trends in der Verkehrsentwicklung betrachteten und die empirischen Belege dazu überprüften. Damit kann auf zukünftige verkehrliche Wirkungen geschlossen werden. Den Vortrag beendete ein Blick auf die Veränderungen im Paketverkehr, der durch den verstärkten Onlinehandel schnell expandiert. Er ist gerade auch für die aktuellen Diskussionen in Würzburg nützlich, da er sowohl die Seite des Handels und seiner Kunden, als auch die Problematik des zunehmenden Straßenverkehrs anspricht.

     

    Dezember 2020
    Video-Vortragsabend

    Nachdem auch die Jahresabschluss-Veranstaltung mit studentischen Exkursionsberichten und Ehrungen aus aktuellem Anlass entfallen musste, fand am 7.12.2020 erstmals ein Videobend mit verschiedenen Vorträgen und Planungen für das Jahr 2021 statt, der großes Interesse fand. Es hatten sich bis zu 90 Mitglieder, Studierende und Gäste  – auch aus weit entfernten Teilen Deutschlands – zugeschaltet.



     

    Vortrag am 20.01.2020
    Verkehrswende in Stadt und Land – was muss geschehen?
    Prof. Dr. Heiner Monheim (raumkom Institut f. Raumentwicklung u. Kommunikation, Trier)

    Im Bild (v.l.n.r.) Prof. Dr. H. Monheim, Stadtrat G.W. Beck, Oberbürgermeister Chr. Schuchardt, R. Meinhart (Generalsekretär der GGW e.V.), Prof. Dr. H. Paeth (geschäftsführender Direktor Institut für Geographie und Geologie), Prof. Dr. B. Sponholz (Vizepräsidentin Univ. Würzburg)
    Foto: K. Schliephake




    Dezember 2019
    Vortragsabend mit GGW-Preisverleihung und Studentischen Exkursionsberichten

    Der GGW-Preis 2019 ging an Frau Dr. Carina Ilona Kübert zum Thema:
    „Fernerkundung für das Phänologiemonitoring: Optimierung und Analyse des Begrünungstermins mittels MODIS-Zeitreihen für Deutschland.“


    Frau Dr. C. Kübert (links) und 1. Vorsitzender Prof. Dr. H. Job
    Foto: W. Weber



     



    November 2019

    Eine Delegation der Baltischen Föderalen Immanuel-Kant-Universität Kaliningrad (Königsberg) – Prof. Dr. Larisa Emelyanova; Dr. Irina Fedina-Zhurbina, Aleksandra Porvatova BSDc, Prof. Dr. Andrey Levchenkov (zweiter v.l.) – besuchte auf Einladung von Dr. K. Schliephake die Geographische Gesellschaft Würzburg und das Institut für Geographie und Geologie der Universität Würzburg (Prof. Dr. R. Klein, dritter v.l.).
    Die geplante GGW-Exkursion Baltikum (Danzig – Kaliningrad/Königsberg – Memel – Riga – Kaunas) im Juni 2020 musste leider wegen der Coronakrise abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
    Foto: K. Schliephake




    Main-Post vom 6. August 2019

    Beitrag über die Vorstandswahlen und Aufgaben der Geographischen Gesellschaft Würzburg e.V.