Der Bezug zum Allgäu hat in der Geographiedidaktik der Universität Würzburg seit vielen Jahren Tradition. Zu den verschiedenen Kooperationen gehört dabei auch die Zusammenarbeit von Dr. Markus Pingold mit dem Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz, dem mit rund 70.000 Besuchern jährlich besucherstärksten Museums Schwabens. Jedes Jahr entsteht dabei im Rahmen einer Abschlussarbeit eine Sonderausstellung, die ein Jahr lang im Außenbereich des Museums zu sehen ist.
Zwischen Forscherpfad, Hochmoor und Starkregen: Eine Woche lang verwandelte sich die Gemeinde Bad Hindelang in ein Reallabor für Würzburger Geographie-Studierende und Kemptener Oberstufenschüler. Gemeinsam mit Experten vor Ort analysierten sie verschiedenste geographische Phänomene.
Für seine originelle und vielversprechende geowissenschaftliche Forschung vor der Promotion hat der Würzburger Doktorand Johannes Mast den Bernd Rendel-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten.
Die sozial-ökologische Transformation hin zu einer postfossilen Gesellschaft stößt zunehmend auf Widerstände. Ursachen sind geopolitische Krisen, soziale und räumliche Ungleichheiten bei der Umsetzung der Energiewende sowie der wachsende Einfluss politischer Kräfte, die Klimaschutzmaßnahmen ablehnen. Daher ist die Transformation ein konfliktreicher politischer Prozess, der von unterschiedlichen Interessen, Widersprüchen sowie räumlichen und zeitlichen Unterschieden geprägt ist.